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Sportler-Füße: Was schützt

Füße spielen im Leben eines Sportlers eine - im wahrsten Sinne des Wortes - tragende Rolle. Kein anderer Körperteil wird beim Sport so beansprucht wie unsere Füße:

Beim Springen wirken bis zu 450 Prozent, beim Laufen noch bis zu 290 Prozent des Körpergewichts auf den Fuß! Diesen Druck fängt die ausgeklügelte Konstruktion des Quer- und Längsgewölbes ab. Das federnde Gebilde verteilt gemeinsam mit Muskulatur und stoßdämpfenden Fettpolstern die Last des Körpergewichts optimal. Doch wir danken unseren Füßen diesen Dienst in der Regel nicht, sondern vernachlässigen sie sträflich. In Schuhen wird die Muskulatur zu wenig und zu einseitig beansprucht, will sagen, der Mensch müsste viel häufiger barfuss laufen und seine Fußmuskulatur trainieren. Also, öfter mal die Schuhe aus!

Zu wenig geübt werden oft auch so genannte propriozeptive Schutzreflexe (Propriozeption = Eigenwahrnehmung des Körpers), die das Verletzungsrisiko mindern. Und so trainieren Sie diese Fähigkeit: Einbeinstand (mit geschlossenen Augen) auf unebenem oder weichem Untergrund, Stehen auf wackligen Unterlagen sowie Trampolinspringen sind ideal. Dabei liefern Muskeln und Sensoren etwa in den Gelenkkapseln dem Gehirn ständig Informationen über die Positionierung im Raum. Sie werden verarbeitet und als entsprechende Befehle zurück zur Skelettmuskulatur geleitet. Bei Belastungsänderungen des Fußes kann die Muskulatur dann sofort reagieren und eine Verletzung vermeiden.



* ganzheitliche Behandlungs-methode

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