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Die Myofasciale Osteopathie*

Faszien sind bindegewebige Umhüllungen von Organen. Sie kleiden Brust- und Bauchhöhle aus und ummanteln Knochen, Muskeln, Sehnen und Gefäße. Über sie werden Lymphflüssigkeit und Körperspannungen übertragen und reguliert.

Da es durch die anatomische Kontinuität der Faszienzüge häufig zu einer Fortleitung von Spannungen und damit Schmerzsymptomatiken in andere Regionen des Körpers kommt, nimmt das Fasziennetz des Körpers in der Osteopathie* eine Sonderstellung ein: Nach Verletzungen akuter Art oder auch durch chronische repetitive Microtraumen können Faszien mit einer Strukturveränderung

reagieren, die dann zu biomechanischen Veränderungen im gesamten Körper führen kann.

Der Osteopath ertastet die Stelle der größten Bewegungsbeeinträchtigung und nähert dann vorsichtig die beiden Enden der gespannten Struktur einander an. Dadurch werden die strukturellen Veränderungen gelöst und die benachbarten Gewebe wieder besser durchblutet.

Indikationen:
Chronische Schmerzzustände, vor allem auch der sog. postoperative Schmerz, gehören sicherlich in die Domäne dieser Behandlung.

* ganzheitliche Behandlungs-methode

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